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Sechs Schülerinnen und Schüler der Region qualifizieren sich für die Teilnahme am bundesweiten Physikwettbewerb

Bildunterschrift: Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Regionalwettbewerbes des German Young Physicists‘ Tournaments. Von links nach rechts: Thomas Kornalik, Wladimir Urban, Arthur Cash, Lara Reinhold, Anna Klose, Mourice Marim (Foto: Michael Schmiedeberg).

Wie baut man mit einem Plastikbecher und Alufolie einen Gleichstrommotor? Wie kann man einen Ball an einer Wasserfontaine tanzen lassen? Zu dieser und anderen Fragenstellungen haben Schülerinnen und Schüler aus der Region in den letzten Wochen Experimente durchgeführt und ihre Ergebnisse diesen Samstag beim Regionalwettbewerb des German Young Physicists‘ Tournament (GYPT) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg vorgestellt. In diesem Wettbewerb beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigenständig mit offen gestellten physikalische Problemstellungen und müssen zudem im Wettbewerb ihre Fähigkeiten im Diskutieren der physikalischen Hintergründe unter Beweis stellen.

Die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden von ihren Schulen sowie vom Erlanger Schülerforschungszentrum ESFZ an der FAU bei ihren Experimenten und den Wettbewerbsvorbereitungen unterstützt:  Das ESFZ veranstaltet nicht nur Forschungscamps für Schülerinnen und Schüler mit eigenen Projektideen, sondern stellt auch als GYPT-Standort eine entsprechende Forschungsumgebung bereit für die Bearbeitung der GYPT-Problemstellungen.

Insbesondere Thomas Kornalik vom Ehrenbürg Gymnasium in Forchheim konnte mit einem exzellenten Beitrag zum Thema „Looping Pendulum“ überzeugen und landete auf dem ersten Platz. Wladimir Urban vom Willstätter Gymnasium in Nürnberg folgte auf dem zweiten Platz und Lara Reinhold sowie Arthur Cash (beide vom Willstätter Gymnasium) teilten sich den dritten Platz. Auch Anna Klose und Mourice Marim (ebenfalls vom Willstätter Gymnasium) überzeugten die Jury und konnten sich für den Bundeswettbewerb qualifizieren, der Anfang März in Bad Honnef stattfinden wird.

Hintergrundinformation zum Wettbewerb:Das German Young Physicists‘ Tournament findet seit 2014 jedes Jahr statt. Die vorhergehenden Regionalwettbwerbe werden an insgesamt 14 Regionalzentren ausgetragen, von denen eines am Erlanger Schülerforschungszentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angesiedelt ist. Die erfolgreichsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bundeswettbewerbes können sich für den weltweiten Wettbewerb, dem sogenannten International Young Physicists‘ Tournament, qualifizieren.

Webseiten:
Erlanger Schülerforschungszentrum: www.esfz.nat.fau.de
German Young Physicists‘ Tournament: www.gypt.org