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Department Physik

Die Teilnehmer der FAU gewannen am vergangenen Wochenende in Frankfurt das German Physicists' Tournament, einem Physik-Wettbewerb, der jährlich unter anderem als Vorentscheid zum International Physicists' Tournament ausgetragen wird. Auf Grund ihres Sieg hat das Team aus Erlangen die Möglichkeit, als Vertreter Deutschlands beim im April 2019 in Lausanne stattfindenden internationalen Wettbewerb anzutreten.

Viele Menschen nutzen heute eine Cloud: Serviceleistungen, die komplett im Internet stattfinden. Fotos werden darin gespeichert und mit anderen geteilt, Musik oder Videos heruntergeladen oder Dokumente gemeinsam bearbeitet. Was kann eine Cloud-Umgebung jedoch für die Forschung leisten? Dieser Frage gehen 31 europäische Einrichtungen aus der Teilchenphysik und Astronomie nach, die dafür von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Horizon 2020 mit insgesamt 16 Millionen Euro gefördert werden.

Die Elektronik zukünftig über Lichtwellen kontrollieren statt Spannungssignalen: Das ist das Ziel von Physikern weltweit. Der Vorteil: Elektromagnetische Wellen des Licht schwingen mit Petahertz-Frequenz. Damit könnten zukünftige Computer eine Million Mal schneller sein als die heutige Generation. FAU-Wissenschaftler sind diesem Ziel nun einen Schritt nähergekommen: Ihnen ist es gelungen, Elektronen in Graphen mit ultrakurzen Laserpulsen präzise zu steuern.

Ca. 1000 Teilchen pro Quadratmeter prasseln jede Sekunde aus dem Weltall auf unsere Erdatmosphäre: Dies ist die sogenannte kosmische Strahlung. Einige dieser Teilchen haben extrem hohe Energien - teilweise 1 Million mal mehr als die Teilchen im zur Zeit leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt, dem Large Hadron Collider am CERN in Genf. Woher kommen all diese Teilchen?

Wer in einer klaren Nacht in den Himmel schaut, sieht Sterne, viele Sterne. Noch sehr viel detailreicher sind astronomische Aufnahmen von Sternwarten. Die Bamberger Dr.-Remeis-Sternwarte der FAU zum Beispiel besitzt rund 40.000 historische Fotoplatten, die einen wahren Sternenschatz darstellen. Zusammen mit dem Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam sowie den Universitäten Hamburg und Tartu (Estland) haben die FAU-Astronomen nun insgesamt rund 70.000 solcher Glasplatten digitalisiert und online veröffentlicht: www.plate-archive.org.