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Studium

Zeugnisse und Urkunden

Prüfungsergebnisse, Zeugnisse, Urkunden

Einzelprüfungen mit den Noten 1.0, 1.3 (sehr gut), 1.7, 2.0, 2.3 (gut), 2.7, 3.0, 3.3 (befriedigend) oder 3.7, 4.0 (ausreichend) sind bestanden. Für nicht bestandene Prüfungen werden die Noten 4.3, 4.7 und 5.0 vergeben.

Wenn Noten aus mehreren Einzelprüfungen ermittelt werden, wird das Ergebnis ohne Rundung nach der zweiten Nachkommastelle abgeschnitten (Beispiel: Das arithmetische Mittel der Einzelnoten 1.0, 1.0 und 3.0 ergäbe also 1.66).

Die Modulnoten werden im Allgemeinen von den Prüfern in MeinCampus eingetragen, wo Sie sie jederzeit einsehen können. Beachten Sie, dass das Eintragen u.U. erst nach einen eventuellen Termin zur Klausureinsicht erfolgt. Selbst danach kann es allerdings unter Umständen noch länger dauern oder „der Nachhilfe bedürfen“, z.B. wenn Sie für die entsprechende Prüfung nicht angemeldet waren, wenn es sich um ein Modul außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des Departments für Physik handelt, oder wenn MeinCampus launisch ist.

In vielen Fällen werden die Prüfer die Ergebnisse außer in MeinCampus auch per Aushang oder im Internet bekannt geben (anonymisierte Listen mit Matrikelnummern und Noten). Es kann nicht schaden, wenn Sie solche Listen ausdrucken, falls die entsprechenden Noten noch nicht in MeinCampus sichtbar sind. Wenn das nicht der Fall ist und Sie Grund zu der Vermutung haben, dass der Eintrag in MeinCampus mit Schwierigkeiten verbunden sein könnte, sollten Sie den Prüfer um eine schriftliche Bescheinigung („Schein“) bitten, der folgende Elemente enthalten sollte:

  • Universität
  • Dozent und Department
  • Titel und Art des Moduls
  • Semester
  • Zahl der Semesterwochenstunden
  • ECTS-Punkte
  • Art der Prüfung und Note (wenn benotet) oder „erfolgreich teilgenommen“ (unbenotet)
  • Datum und Unterschrift des Prüfers.

In der Experimentalphysik 1+2 (EP-12) (Ph, PhM) wird nach dem ersten und dem zweiten Semester je eine Klausur geschrieben. Die Gesamtnote wird als arithmetisches Mittel der Einzelnoten ermittelt (Beispiel: mit den Einzelnoten 3.3 und 4.7 erhält man Gesamtnote 4.0 und hat somit bestanden, obwohl eine Teilleistung nicht bestanden war)

Das Modul Mathematik für Physiker 1 (MP-1) (Ph) besteht aus den beiden Teilmodulen Analysis 1 und Lineare Algebra 1, zu denen je eine Klausur stattfindet. Das Gesamtmodul ist für Studierende im Bacherlorstudiengang Physik bestanden, wenn die geforderten Leistungen in Übungen und Hausaufgaben erbracht wurden und mindestens eine der Klausuren bestanden wurde. Die Modulnote ergibt sich dann zu

Note(MP-1) = min( 4.0, ½[Note(Analysis 1) + Note(Lineare Algebra 1)] )

Achtung: In beiden Fällen ist es notwendig, beide Klausuren zu absolvieren, auch wenn das Ergebnis einer Klausur bereits das Bestehen garantiert. Die Note wird erst eingetragen (und das Modul damit als bestanden gekennzeichnet), wenn jeweils beide Noten vorliegen.

Wie werden die Bachelor- und Masternoten berechnet?

Die Abschlussnoten ergeben sich prinzipiell als gewichtete Summe der in den jeweiligen Abschluss eingebrachten Modulnoten, und zwar nach der Formel

Gesamtnote = Σ(Gewicht · ECTS · Note) / Σ(Gewicht · ECTS).

Die Summe läuft über alle in die jeweilige Abschlussprüfung (Bachelor, Master) eingebrachten Module, ECTS sind die den jeweiligen Modulen zugeordneten ECTS-Punktzahlen. Mit folgenden Ausnahmen ist jeweils Gewicht = 1:

  • Die im Bachelor-Studienplan (Anlage 2 der Prüfungsordnung) den ersten beiden Semestern zugeordneten Module haben alle Gewicht = 0 (d.h. die Noten zählen nicht für die Bachelornote);
  • Das Modul Grundpraktikum 2 (GP-2) und alle Schlüsselqualifikationsmodule sind unbenotet (d.h. Gewicht = 0);
  • Bachelorarbeit und Bachelorkolloquium zählen doppelt (d.h. Gewicht = 2).
  • In der Forschunsphase des Masterstudiums sind die Module FO-1 und FO-2 unbenotet (Gewicht = 0), Masterarbeit und Masterkolloquium zählen doppelt (Gewicht = 2).

In aller Regel werden Sie am Ende Ihres Bachelorstudiums (Masterstudiums) mehr als eine Modulkombination zur Verfügung haben, um die geforderten 180 (120) ECTS-Punkte zu erbringen und gleichzeitig alle Voraussetzungen der Prüfungsordnung zu erfüllen. Obwohl die Prüfungsordnung vorsieht, dass in einem solchen Fall automatisch diejenige Kombination gewählt wird, die die beste Gesamtnote ergibt, ist es in der Praxis erforderlich, die Modulauswahl persönlich vorzunehmen und mit Frau Maerker abzusprechen. So lange dies nicht geschehen ist, wird das Bachelor- bzw. Masterzeugnis (siehe unten) nicht ausgestellt.

Beachten Sie bei der Auswahl der für den jeweiligen Abschluss verwendeten Module folgende Punkte:

  • Wenn die „ECTS-Stückelung nicht passt“, können auch mehr als 180 bzw. 120 ECTS-Punkte für den Abschluss angerechnet werden. Allerdings darf kein Modul dabei sein, nach dessen Streichung immer noch alle Anforderungen erfüllt wären.
  • Wenn Sie beim Bachelorabschluss „Module übrig haben“, die Sie für den Master verwenden wollen, müssen Sie überlegen, welche der beiden Noten (Bachelor oder Master) und welches Zeugnis Sie optimieren wollen. (Gewährfreier Tipp: Vermutlich ist die Masternote am Ende etwas wichtiger, aber noch wichtiger kann sein, dass die aufgeführten Module stimmig zusammenpassen. Beispiel: Ein Theorie-Modul mit Note 3.0 macht in einem Physikzeugnis einen besseren Eindruck als z.B. ein BWL-Modul mit Note 1.0, selbst wenn die Gesamtnote ein bisschen schlechter wird.)
  • Bestandene Module, die Sie nicht einbringen, erscheinen trotzdem im Transcript of Records, d.h. Sie können auf jeden Fall alle Ihre Leistungen anhand Ihrer Dokumente belegen. Beachten Sie, dass es auch möglich ist, auf diese Weise während des Masterstudiums absolvierte Schlüsselqualifikationsmodule nachzuweisen.

Welche Dokumente erhalte ich nach bestandener Bachelor- bzw. Masterprüfung?

  • Sobald Sie die letzte für den jeweiligen Abschluss notwendige Leistung erbracht haben, wird Ihre Bachelor- bzw. Masterurkunde erstellt. Nach der Absprache mit Frau Maerker über die einzubringende Modulauswahl (siehe oben) wird dann auch das Bachelor- bzw. Masterzeugnis, das Transcript of Records und das Diploma Supplement erstellt. Diese Dokumente enthalten folgende Informationen:
  • Die Urkunde enthält die Bestätigung, dass Sie den akademischen Titel Bachelor of Science (B.Sc.) bzw. Master of Science (M.Sc.) im Fach Physik oder Materialphysik zuerkannt bekommen, sowie das Datum, zu dem das der Fall ist. Achtung: Dies ist das Datum, an dem Sie die letzte notwendige Prüfungsleistung erbracht haben und markiert das Ende Ihres jeweiligen Studiums. Das kann für Bafög relevant sein (siehe Seite Master).
  • Das Bachelor- bzw. Masterzeugnis enthält die Bezeichnungen, Noten und ECTS-Punkte der eingebrachten Module und weist die Gesamtnote und ggf. das Prädikat mit Auszeichnung aus. Bei Modulen aus dem Wahlbereich, aus dem Bereich Schlüsselqualifikationen sowie bei Bachelorarbeit und -kolloquium werden die jeweiligen Titel angegeben.
  • Das Transcript of Records enthält die Auflistung aller in Ihrem Studium erfolgreich absolvierten Module samt ECTS-Punktzahlen und Noten (soweit es welche gibt). Das Transcript of Records erhalten Sie in einer deutsch- und einer englischsprachigen Version.
  • Das Diploma Supplement enthält Angaben zu Ihrer Person sowie eine allgemeine Beschreibung des Studiengangs, der darin erworbenen Kompetenzen und des nationalen Hochschulsystems. Das Diploma Supplement erhalten Sie in einer deutsch- und einer englischsprachigen Version.

Im Allgemeinen werden Bachelorzeugnis, Transcript of Records und Diploma Supplement zusammen ausgegeben. Allerdings ist die Gestaltung von Transcript of Records und Diploma Supplement derzeit (Stand: April 2017) noch nicht abgeschlossen, so dass diese Dokumente nachgereicht werden.