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Promotionsvortrag Physik: Electron transport through single-molecule junctions in the presence of external driving and electronic-nuclear interactions

Mrz 29
29. März 2019 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Raum SR 00.103, Angewandte Physik, Staudtstraße 7, Erlangen

Einladung zum Promotionsvortrag von Herrn André Erpenbeck:
„Electron transport through single-molecule junctions in the presence of external driving and electronic-nuclear interactions“

Transport in Nanostrukturen ist von großem wissenschaftlichen und technologischen Interesse. Eine besondere Rolle spielen dabei Einzelmolekülkontakte, in denen ein einzelnes Molekül zwei makroskopische Elektroden verbindet. Anhand von Einzelmolekülkontakten kann Transport durch einzelne Moleküle untersucht werden.
In diesem Vortrag wird dargestellt, wie Stromtransport durch Einzelmolekülkontakte durch externe Einflüsse und durch Wechselwirkungen zwischen Elektronen und Kernen beeinflusst wird. Dazu werden zwei komplementäre Transporttheorien verwendet, die störungstheoretische Nichtgleichgewichts-Green-Funktionen Methode und die numerisch exakte hierarchische Quanten-Mastergleichungs Methode. Anhand repräsentativer Modellsysteme werden verschiedene Transportprozesse diskutiert und unterschieden. Es wird gezeigt, dass verschiedene zeitabhängige Modellparameter verwendet werden können, um diverse Facetten des getriebenen Transports zu beschreiben. Des Weiteren wird der Unterschied zwischen adiabatischen und nichtadiabatischen Elektron-Kern-Wechselwirkungen analysiert, wobei nur Letztere einen Übergang zwischen verschiedenen elektronischen Zuständen ermöglichen.
Für den Grenzfall großer Kernauslenkungen von ihrer Gleichgewichtsposition wird der Effekt der strominduzierten Dissoziation untersucht. Dabei werden zwei Mechanismen als Ursache für die Dissoziation identifiziert, die Besetzung anti-bindender elektronischer Zustände und die Anregung von Kernfreiheitsgraden. (Vortrag auf Deutsch)

Dem Vortrag schließt sich eine Diskussion von 15 Minuten an. Vortrag und Diskussion sind öffentlich. Diesen Verfahrensteilen folgt ein nicht öffentliches Rigorosum von 45 Minuten.